Manuel Kuthan, Zither, Holzbildhauer, Glitzerbeisl

Musikantisch frei, virtuose Lautmalerei

Referenzen – Auszug

22.02.2013 Schrottgalerie Friedel in der Durchfahrt Glonn
Kerschbam Zithermusi – Volksmusik und Marionettentheater

12.04.2013 Gaststätte Geisenbrunn, Hoagascht
Kerschbam Zithermusi mit beeindruckendem Zitherspiel
In besonders guter Erinnerung blieben hier die selbst komponierten Stücke
wie z. B. der Sonntags-Landler von Manuel Kuthan und Lenerl-Boarisch von Andi Waldschütz

2013 Kultur in Warngau – Zither und Zauberei
Eine prall gefüllte Wundertüte mit der Kerschbam Zithermusi und Hans Scharrer .
"Das ist etwas ganz Besonderes, was wir hier in Warngau noch nie gehabt haben", verspricht Warngaus Kulturbeauftragter und Vize-Bürgermeister Jakob Weiland vor der Veranstaltung.
Im ersten Teil greifen die gutgelaunten Vier von der Kerschbam Zithermusi gefühlvoll und schlitzogrig zugleich in die Saiten, spielen treibende Märsche, Polkas, Walzer und urbayrische Volkslieder. Ein ums andere Mal hauchen Zuhörer unmittelbar nach einem Stück "Schee!" in die Stille.

Auch die Musikanten zaubern im zweiten Teil ebenfalls reichlich Unerwartetes aus dem Hut: Swing zum Beispiel, den sie auf Zithern spielen. Oder eine russische Volksweis, zu der Manuel Kuthan mit herbem, russischem Akzent "Warngau - Oberwarngau - Wodka" raunt. Dazu erklingen düstere Klänge aus der Tuba. Kuthan hat komisches Talent. Und eine Vorliebe für das österreichische Idiom. Mit tattrigem Tremolo gibt er "Ich brech' die Herzen der stolzesten Frau'n" und "Das Vergissmeinnicht" – ein durch die Blume reichlich frivoles Volkslied. Wieder schütteln die Gäste ein ums andere mal ungläubig lachend die Köpfe. Und dazwischen spielen Kuthan, Ludwig Biegel, Barthi Hollinger und Andreas Waldschütz immer wieder einen urbayrischen Marsch auf.
"Ihr seid ganz große Künstler" sagt Weiland nach der zweiten Zugabe, und die Zuhörer pflichten ihm mit donnerndem Applaus zu.
Quelle: Johanna Wieshammer, Miesbacher Merkur

29.09.2013 Maxlrainer Kultursommer
Kurhaus und Kurpark Bad Aibling, Festivalzentrum
Pfuschtheater mit Manuel Kuthan, Zither

21.12.2013 Heilige Nacht, von Ludwig Thoma, Lesung,Tegernseer Volkstheater
Günther Maria Halmer begleitet von der Kerschbam Zithermusi

30.03.2014 ZITHER 9-Festival, Gasteig München
Konzert der Kerschbam Zithermusi

24.01.2015 SERVUS TV, Hoagascht mit der Kerschbam Zithermusi
mehrfach ausgestrahlt und in der Mediathek zum Nachsehen

20.02.2015 BR Heimat – Servus! Musik und Gäste
Zu Gast: Kerschbam Zithermusi
Zwei Stunden Zither-Hochgenuss erwartet die Freunde der Volksmusik an diesem Freitag-Nachmittag.

14.03.2015 Frühjahrssingen mit der Kerschbam Zithermusi
Kongresshaus Berchtesgaden

25.09.2015 BR Heimat "Auf Michael zua…", Algerisch gsunga
Kerschbam Zithermusi

01.11.2015 BR Unter unserem HimmelVon Erntedank bis Leonhardt
M
anuel Kuthan, Zithersolo (Start Video 23:25 bis 26:15)

11.12.2015 Heilige Nacht von Ludwig Thoma im Ludwig-Thoma-Saal in Tegernsee
13.12.2015 Heilige Nacht von Ludwig Thoma im Max-Joseph-Saal in München
mit Günther Maria Halmer und der Kerschbam Musi 
Gelesen wird „Die Heilige Nacht“ an diesem Abend von dem bekannten Film- und Theaterschauspieler Günther Maria Halmer. Die musikalische Umrahmung hierzu gestaltet das Kerschbam Terzett mit alpenländischer Kammermusik und adventlichen Weisen. Ein bayerisches Weihnachtsvergnügen – nicht nur für alle Mundart- und Volksmusikfreunde.

16.12.2016 Heilige Nacht von Ludwig Thoma im Schlierseer Bauerntheater
17.12.2016 Heilige Nacht von Ludwig Thoma in Rosenheim, Ballhaus Stucksaal
mit Günther Maria Halmer und dem Kerschbam Terzett  (Manuel Kuthan, Andreas Waldschütz und Florian Hailer)

Die Musik bezeichnete meine wundervolle Gesangslehrerin Susanne von Sicherer einmal als die flüchtigste Kunst, es entfaltet sich eine Magie und maximale Kraft für die Dauer eines Musikstückes, egal ob rein instrumental oder im Gesang und wird unsterblich, weil man diese besonderen Moment-Ewigkeiten nicht vergißt. Es wird in jedem musikalischen Werk eine Geschichte erzählt, man lauscht und spürt diese als Publikum und durchlebt sie als Musiker. Und doch ist sie nicht greifbar, verklingt, wie ein fliegendes Blatt im Wind.

Schon als kleiner Junge liebte ich Musik, war in eine Musikfamilie geboren worden.
Unvergessene Momente meinen Großvater singen zu hören, tiefe Dankbarkeit, dass er und meine Eltern mir ermöglichten das seltene, außergewöhnliche Instrument Zither bei Roman Messerer zu erlernen.

Tiefe Dankbarkeit für meinen Onkel Dieter Schaborak – einem Musiklehrer und Virtuosen auf der steirischen Harmonika – der mir mit musikalisch philosophischen Rat den Weg wies und jeden musikalischen Moment mit allen wunderbaren Musikanten da draußen, welche ich nie vergessen werde.
Denn jeder Augenblick der zu einer verzauberten Ewigkeit wurde, als die Zeit wieder einmal im Klang still stand, war wichtig.

Die technischen Fertigkeiten entwickelten sich durch einige Menschen weiter:
Sepp Merk, Zithervirtuose, Andreas Waldschütz, Zithervirtuose und Teil unserer Kerschbam Zithermusi, meinem Seelenbruder und Musikkenner Thomas Meier, den Jazzgeiger und Freund Ulli Bartel und zu guter Letzt meinem besten Freund Florian Hailer, ein wahrer Meister der Kontragitarre.

 

Nach meinem Werdegang als Zitherspieler in der wunderbaren Welt der Volksmusik, als Teil der Kerschbam Zithermusi, der Biergriaglmusi und dem Schmoizhofn Terzett, begann schon recht bald das tiefe Interesse nach meiner eigenen Erzählweise in der Musik zu suchen. Dies war zunächst nicht leicht.
Aufgewachsen am Stadtrand von München, erwachsen geworden als Wandler zwischen verschiedenen Welten und deren unterschiedlicher Musik, begann die Suche nach eigenen Melodien und die damit verbundene Suche Menschen und Stilmittel zu finden, frei von Musikgenres diese zu verwirklichen, lebendig werden zu lassen.

Und – wie es ja in unserem eigenartigen Lebenspfaden ist – wird man gefunden.
Es fügt sich plötzlich von ganz alleine, dass sich verschiedene Menschen zusammen finden, musizieren und sich auf wundersame Weise heraus kristallisiert, dass sich auf einmal alles richtig anfühlt.

Daraus ist ein sehr besonderer Haufen "Ausnahmemenschen" entstanden, welche noch einiges musikalisch zu erzählen haben.
Die Buazbichler Musikanten, benannt nach einem Theaterstück von mir in der fiktiven Ortschaft Buazbichl. Der Name kann je nach Besetzung variieren.

Florian Hailer an der Kontragitarre, Ray Cipolla am Schlagzeug und Percussion, Kastulus Meier, ein Ausnahmemusikant auf dem chromatischen Knopfakkordeon, der Jazztrompeter Heinz Dauhrer, Ulli Bartel an der Geige und einige Überraschungsmusiker mehr.

Doch was weiterhin – unabhängig was da kommen mag – bleibt ist, die große Liebe zur Musik und deren Darbietung, ohne jedoch Stilrichtungen unnötig vermengen zu wollen,
vielmehr einfach weiterhin in gelebten Melodien zu erzählen.

 

In meinem neuen musikalischen Programm GLITZERBEISL: 


In der Stammbesetzung mit Manuel Kuthan (Zither und Vocals),
dem genialen Trompeter Heinz Dauhrer (Trompeter, Vocals) und unvergleichlichen Ray Cipolla (Drums, Vocals)

hören die Zuschauer nicht nur überraschende Klänge sondern erleben die Vielfältigkeit der Künstler mit Kabarett und Schauspiel.

Lassen Sie sich begeistern!

SZ  vom Auftritt am 28.09.2018 in der Schrottgalerie Friedel in Glonn (Im Labor der Gemütszustände):
"Das Raumschiff Glitzerbeisl" legt in Glonn eine musikalisch-anarchische Punktlandung hinvon Ulrich Pfaffenberger, Glonn

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Unter unserem Himmel

Sendung vom 01.11.2015, Start Auftritt Manuel Kuthan: 23:25